Vertreter bestimmen mit

Anfang 2021 wählen unsere Mitglieder wieder ihre Vertreter in das höchste und wichtigste Gremium der Genossenschaft – die Vertreterversammlung. Vor neun Jahren bekam Michaela Hucke zum ersten Mal das Vertrauen ihrer Nachbarn. Auch 2021?

„Ich bin ein geselliger Mensch und immer gern mittendrin. Stubenhockerei ist nichts für mich. Es kann ja nicht verkehrt sein, nicht nur bei der MWG zu wohnen, sondern sich auch dafür zu interessieren, was die Genossenschaft so treibt.“ Vor neun Jahren las sie in unserem Mitgliedermagazin „loggia“ einen Artikel, der über die Vertreterwahl 2011 informierte. Die Sekretärin des Blinden- und Sehbehindertenverbandes Sachsen-Anhalt e.V. meldete sich daraufhin: „Wenn mir meine Nachbarn das Vertrauen geben, mache ich gern mit.“ Sie bekam es – mit damals gerade 34 Jahren. „Ich habe es nicht bereut, denn als Vertreter bekommt man aus erster Hand mit, was in der MWG gerade angesagt ist.“ Ihre anfängliche Angst, dass ihr das Ehrenamt zu viel Freizeit nimmt, ist verflogen: „Der Zeitaufwand hält sich in Grenzen. Es gibt zwei Vertreterberatungen im Jahr, eine Vertreterversammlung und gelegentlich mal die Berufung in eine Arbeitsgruppe, wenn man sich dort zusätzlich einbringen möchte. Macht maximal 15 Stunden im Jahr.“

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Rührendes am Telefon

In diesen Tagen klingelt das Telefon bei vielen Menschen häufiger als sonst. In Zeiten von verordneter Distanz, geschlossenen Cafés und verschärften Ausgangsregeln sucht man sich notgedrungen andere Wege der Kommunikation. Die Kollegen unserer Mitgliederbetreuung wissen, wie schnell Einsamkeit in den eigenen vier Wänden aufs Gemüt schlagen kann. Erst recht, wenn man über 70 und Social Media etwas ist, von dem man sicherheitshalber die Hände lässt. Die Mitgliederbetreuung und unser Nachbarschaftsverein hatten die Idee, das gute alte Telefon mit neuem Leben zu füllen. Die MWG hat rund 3.000 Mitglieder, die älter als 70 Jahre sind. Viele von ihnen leben allein. Seit letzter Woche werden sie nach und nach angerufen, um einfach mal ein bisschen zu plaudern. Die Resonanz ist bemerkenswert.

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Freude mit Freunden

Liebe Kinder, Susi und Tino sind wieder da – das aktuelle Kindermagazin mit unseren Maskottchen ist fertig.

Damit ist für Abwechslung zu Hause gesorgt – lesen oder vorlesen lassen, rätseln, malen, tanzen, spielen, träumen… Das alles könnt ihr mit Hilfe von Susi und Tino erleben. Auch in ihrem neuen Abenteuer haben sie es wieder einmal geschafft, eine schwierige Situation zu meistern.

Hier wird allerdings nicht zu viel verraten… Bittet eure Eltern einfach darum, für euch unser aktuelles MWG-Kindermagazin herunterzuladen. Dieses und alle weiteren Hefte findet ihr auf unserer Internetseite.

Viel Vergnügen mit Susi und Tino!

Was klappert denn da?

Hier ist nicht die bekannte „Mühle am rauschenden Bach“ gemeint, wie sie in einem alten Kinderlied besungen wird…

Die ersten Störche kehren aus ihren Winterquartieren nach Deutschland zurück. Im Südwesten des Landes, in Niedersachsen, Sachsen und Sachsen-Anhalt kündigten sich die ersten Tiere mit ihrem vernehmlichen Klappern an. So auch auf dem Storchenhof in Loburg, wo bereits zwei Adebare gesichtet wurden.

Woher die früh zurückkehrenden Vögel kommen, lässt sich nicht genau beantworten. Störche aus Ostdeutschland fliegen zur Winterpause zum größten Teil auf einer Route östlich der Alpen bis nach Afrika. Je nach Wetterbedingungen starten sie zwischen Anfang und Mitte Februar ihre Rückreise. Sie werden also nicht vor Ende März oder Anfang April hier sein. Nach der Rückreisezeit leben rund 6.000 Storchenpaare in Deutschland.

Bild: Alexas_Fotos auf Pixabay

Der Domschatz zu Magdeburg

Seit November kann man im neuen „Café Domschatz“ einkehren. Feinste Torten und leckerer Kaffee warten auf die Besucher im „Domviertel“. Inhaber Sebastian Pape ist so richtig stolz darauf, dass er sein Café ganz allein mit der Familie auf die Beine bekommen hat: „Es ist wichtig, dass in Magdeburg nicht nur die großen Ketten dominieren, sondern auch kleine Familienunternehmen.“ Auf 300 Quadratmetern bietet der gelernte Koch nun selbst gebackenen Kuchen, Frühstück, Brunch und Schnittchen an. Clou des Lokals ist der unter Panzerglas gesicherte „Magdeburger Domschatz“. Um ihn ranken sich bereits wilde Gerüchte, ob er wohl tatsächlich Jahrzehnte versteckt war und nun im Zuge der Bauarbeiten entdeckt worden ist.

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Schon probiert?

Modern, aber gemütlich. Dezent, aber nicht grell. Nicht warm, aber wohl temperiert – das neue Domizil der neuen „alten“ Tapasbar „Berner & Brown“ wirkt wie eine Mischung aus weiter Welt und Wohnzimmer. Hier trifft angesagter Vintage-Style mit Edison-Lampen und Ziegelsteinoptik auf geradliniges Bauhaus, indirekte Beleuchtung und eigene Fotografien vom Inhaber. Da hat sich jemand viel Mühe gegeben, um auf zunächst kahle 130 Quadratmeter Behaglichkeit zu bringen. Der Ideengeber ist ein Kenner spanischer Lebensart: Inhaber Heiko Schaale (Foto).

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