Bauen im Norden der Stadt

Während im „Kranichhaus“ im Schrotebogen 12 die Sanierungsmaßnahmen abgeschlossen sind, laufen diese noch in der Salvador-Allende-Straße 32 im „Seeadlerhaus“ bis Mitte des Jahres. Wir sagen, was gemacht wurde und wie es den Mietern hilft.

So schön kann Wohnen sein: In den wohl attraktivsten Hochhäusern am Neustädter See liefen bzw. laufen Sanierungen in zentralen Eingangsbereichen. Sowohl im Schrotebogen 12 (Bauzeit 2024/2025) als auch in der Salvador-Allende-Straße 32 (2025/2026) wurden bzw. werden neue Briefkastenanlagen in den Eingangsbereichen eingebaut. Die Installation neuer Automatiktüren als Blickfang und Abschluss der Eingangsbereiche erhöhen die Sicherheit für alle Hausbewohner.

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Muss Hausratversicherung sein?

Zu Hause fühlen wir uns sicher und geborgen. Und doch entstehen gerade in den eigenen vier Wänden immer wieder Schäden. Die ÖSA-Versicherungsexperten Andreas Reichel und Philipp Nehring aus Magdeburg erklären, ob eine Hausratversicherung noch zeitgemäß ist.

Wie wichtig ist eine Hausratversicherung? Philipp Nehring: Ein Küchenbrand, ein Rohrbruch oder ein Einbruch können innerhalb kurzer Zeit große Verluste verursachen. Umso wichtiger ist es, den eigenen Besitz abzusichern.

Ist bei Schäden nicht in erster Linie der Vermieter verantwortlich? Andreas Reichel: Die Gebäudeversicherung des Vermieters kommt für Schäden am Gebäude selbst auf – also beispielsweise an Wänden, Decken, Fenstern oder der Heizungsanlage. Für alles, was den Bewohnern persönlich gehört, greift die Hausratversicherung: Sie schützt Möbel, Kleidung, Elektrogeräte oder ggf. auch Fahrräder, wenn diese durch Feuer, Leitungswasser, Sturm, Hagel oder Einbruch beschädigt oder gestohlen werden. Ohne diese Absicherung müssten Betroffene den Verlust selbst tragen.

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Neubau vor Vollendung

Das aktuelle Neubauprojekt der MWG steht kurz vor der Vollendung: Mietbeginn ist hier im Mai/Juni 2026. Der Standort ist gefragt: Direkt an der Straßenbahn, nahe dem Ring, in der Nähe zum Zoo und zum Neustädter See. Was will man mehr. Noch dazu ein moderner Neubau, den die MWG derzeit umsetzt.

Mai Nguyen vom Projektteam Vertriebsmanagement: „Jede Wohnung hat einen Balkon, Fußböden mit Design-Planken, glattweiße Innentüren, barrierefreie Zugänge vom Aufzug in allen Etagen, Rollläden und Glasfaseranschluss mit Multimediadosen in allen Wohnräumen. In jeder Wohnung gibt es ebenerdige Duschen, in den 3- und 4-Raumwohnungen darüber hinaus eine Wanne und Fußbodenheizung.“ Jeweils ein Kellerraum und die Möglichkeit zur Anmietung eines Stellplatzes vor der Tür gehören ebenfalls dazu. Die E-Mobilität wird vorbereitet.

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Wer Müll trennt, spart bares Geld

Das ist eine Zahl: 1.050.000 Euro fallen jährlich in der MWG für die Müllentsorgung an. Die Abrechnung der Kosten gegenüber den Mietern erfolgt entweder nach der Wohnfläche oder nach Verbrauch bei Restmüll. Doch immer häufiger wird Müll falsch entsorgt, vor allem, wenn Müllschleusen vorhanden sind. Besonders in der Gelben Tonne (Leichtverpackungen) werden Dinge entsorgt, die dort nicht hineingehören. Die Folge: Die Tonnen bleiben stehen und die MWG muss eine teure Sonderentleerung (aktuell 85 Euro pro Tonne) beauftragen.

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Vermietungsstart für Neubau

Das aktuelle Neubauprojekt der MWG steht kurz vor der Vollendung: In die Victor-Jara-Straße 6 & 7 können voraussichtlich im ersten Halbjahr 2026 die Bewohner einziehen. Der Standort ist gefragt: Direkt an der Straßenbahn, nahe dem Ring und in der Nähe zum Neustädter See. Was will man mehr. Noch dazu ein moderner Neubau, den die MWG derzeit umsetzt (weitere sind aber bereits in der Vorbereitung). 54 Wohnungen sind voraussichtlich im ersten Halbjahr 2026 bezugsfertig.

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Im Kannenstieg tut sich etwas

Das Wohnquartier Otto-Nagel-Straße/Johannes-R.-Becher-Straße macht von sich reden. Das gerade gestartete „Urban Gardening Projekt“ sorge für so viel Furore, dass sich sogar ein Staatssekretär die Sache persönlich im Kannenstieg anschaute.

Staatssekretär Sven Haller vom Ministerium für Infrastruktur und Digitales des Landes Sachsen-Anhalt war neugierig wie Schmidts Katze: „Ich wollte mir persönlich anschauen, wie von uns vergebene Fördermittel bei der Wohnraumsanierung tatsächlich wirken und wie man das teils konfliktreiche Zusammenleben unterschiedlicher Kulturen in einem dicht besiedelten Stadtteil kommunikativer gestalten kann.“ Zu beiden Fragen fuhr der Staatssekretär zwei Stunden später mit Antworten zurück ins Ministerium. So berichtete MWG-Vorstand Thomas Fischbeck, dass nach der Komplettsanierung des Zehngeschossers Otto-Nagel-Straße 8 dank Fördermittel Menschen mit Wohnberechtigungsschein zu Mieten von unter 6 Euro/qm zu beinahe Neubauqualität einziehen konnten. Die Durchschnittsmiete aller sanierten Wohnungen in der Otto-Nagel-Straße 7 und 8 liegt bei 5,91 Euro/qm: „Das hätten wir mit Neubau nie erreichen können. Je Quadratmeter wurden ca. 1.500 Euro im Kannenstieg investiert. Ein Neubau kostet heute zwischen 3.500 und 4.000 Euro“, so Fischbeck.

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