Was ist ein Micro-Apartment?

Da die Baupreise steigen, sind Konzepte gefragt, die Wohnen im Neubau noch erschwinglich machen. Im geplanten Neubau in der Victor-Jara-Straße wagt die MWG einen Spagat: Mit den neuen Micro-Apartments will sie den rasant steigenden Baupreisen zum Trotz attraktive Wohnungen zu erschwinglichen Mieten errichten. Kostensparend wirken vor allem flächenoptimierte Grundrisse – also viel Wohnen auf wenig Raum für Single- und Seniorenhaushalte.

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Der neue Kollege

Der neue City-Master der MWG-Service GmbH ist ein Multitalent: Er kann fegen und wischen, bürsten und mähen, Hecke schneiden und Laub aufnehmen, mulchen und streuen. Die Hausmeister sind begeistert, denn nun haben sie mehr Zeit für unsere Bewohner.

Das Fahrzeug ist ein wahrer Alleskönner! Ob Grundstücks-, Sportplatz- oder Anlagenpflege: Dank des „One for All“-Ansatzes steht das Gefährt mithilfe vieler verschiedener An- und Aufbaugeräte für jeden Einsatz zur Verfügung. Bei der MWG wird es zum Kehren von Gehwegen, Parkflächen und Parkhäusern eingesetzt. Aber auch zum Rasenmähen, Heckeschneiden, Laubaufnehmen, Wischen, Mulchen und für den Winterdienst (Fegen, Streuen) ist der City-Master geeignet. Die „Wundermaschine“ kommt übrigens aus der letzten übrig gebliebenen DDR-Fahrzeugschmiede – dem „Multicar“-Werk, das heute zu Hako gehört.

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Zeit für unsere Sonnenuhr

Und wieder einmal ist es soweit – die Zeitumstellung am letzten Wochenende im Oktober steht uns bevor! Am kommenden Samstag zum Sonntag wird also zum zigsten Mal seit 1980 am Uhrenzeiger gedreht. Und jedes halbe Jahr kommt die gleiche Frage auf: Wohin mit dem Zeiger? Vor, zurück, zur Seite, ran?! Ach nein, das ist dann noch ein anderes Spiel…

Jetzt werden die Uhren von der Sommerzeit auf die Winterzeit umgestellt. Das heißt für die Nacht vom Samstag zum Sonntag, wir drehen die Zeit von 3 Uhr auf 2 Uhr zurück. Und können so eine Stunde länger schlafen und trotzdem noch früh aufstehen.

Mittlerweile gibt es einige Eselsbrücken, die den Durchblick mit dem Vor und Zurück erleichtern sollen. Eine davon lautet:

„Im Sommer gibt es Plusgrade, im Winter Minusgrade.“

Also stellen wir im März die Uhr eine Stunde vor, im Winter eine Stunde zurück.

Passend zum Thema kann die MWG am Giebel des Hauses Spielhagenstraße 99 eine Sonnenuhr vorzeigen (Foto von Jens Wolf). Im Rahmen der Objektsanierung 2002 wurde sie installiert. Ab Sonntag geht die Uhr dann auch endlich wieder „richtig“, denn sie kann nur „Winterzeit“. Hoffen wir also auf häufige Unterstützung der Sonne bis zum März, wenn das Thema erneut auf den Tisch kommt.

Auf gute Nachbarschaft

Das Luisencarré an der Erzbergerstraße wird nicht nur eine Landmarke, es soll auch in der Art des nachbarschaftlichen Zusammenlebens anders als andere Wohnviertel sein. Die Gewähr dafür übernimmt ein professionelles Quartiersmanagement, das die MWG in die Hände der Pfeifferschen Stiftungen legt. Steffi Ginap kennt sich mit solchen Dingen bereits perfekt aus. Sie ist Bereichsleiterin Ambulant im Quartier der Stiftungen. Ab Juli 2022 wird sie die Angebote und Dienstleistungen im Luisencarré federführend koordinieren. Natürlich unterstützt von der erweiterten Mitgliederbetreuung der MWG und ehrenamtlichen Quartiershelfern. Am liebsten würde sie sofort loslegen: „Wir wollen Räume und Möglichkeiten schaffen, Mieter aller Generationen zusammenbringen und so niemanden allein lassen.“ Doch noch muss ein bisschen gebaut werden, damit die geplanten Angebote in den Gemeinschaftsräumen, die regelmäßige Pflegeberatung, die Organisation von Nachbarschaftshilfen und der ambulante Betreuungsdienst starten können.

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Im Carré läuft es

Die Skyline Magdeburgs hat sich durch die „Lange Luise“ deutlich verändert. Unser Hochhaus ist nun von Weitem sichtbar. Im Luisencarré entstehen 132 Wohnungen (2- bis 5-Raum), jede einzelne zeitgemäß, lichtdurchflutet und großzügig. Dafür sorgte u. a. die engmaschige Abstimmung von Architekten, Fachplanern und MWG-Fachbereichen. Gemeinsame Aufgabe: Moderne, funktionale Grundrisslösungen, anspruchsvolle und komfortable Ausstattung. Letztere variiert wie die individuellen Vorstellungen der Mieter.

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Vor Ort: Neubau, Modernisierung, Engagement

Als größte Wohnungsgenossenschaft Sachsen-Anhalts setzen wir seit Jahren Akzente in der Stadtentwicklung – in der Innenstadt Magdeburgs und in den Stadtteilen. Trotz Corona bleibt es dabei. Mit dem Luisencarré (Foto) entsteht das erste Hochhaus seit der Wende.

Aufsichtsratsvorsitzende Marion Hannebohm und MWG-Vorstandssprecher Thomas Fischbeck

In den letzten Jahren hat die MWG rund 650 Wohnungen neu gebaut, meist mit zwei Projekten gleichzeitig. Parallel zum Neubau wurde immer ebenso viel Geld in die Verbesserung der Bestände investiert. In den vergangenen zehn Jahren waren es insgesamt 256 Millionen Euro. MWG-Vorstandssprecher Thomas Fischbeck: „Wir werden zwar über unsere Neubauprojekte in der Öffentlichkeit stark wahrgenommen, aber unsere Altobjekte liegen uns ebenso am Herzen.“ So setzt(e) die MWG neben spannenden Projekten in der Innenstadt (Domviertel, Luisencarré) in nahezu allen Stadtteilen Zeichen. Geplant und in der Ausführung sind derzeit Neubauprojekte in Reform, am Neustädter See und in Brückfeld. Der Komplettumbau eines Zehngeschossers im Kannenstieg startet 2021. MWG-Aufsichtsratsvorsitzende Marion Hannebohm: „Unsere treuen Mitglieder in den Stadtteilen verdienen auch weiterhin unsere Aufmerksamkeit.“

Über 80 Prozent aller beauftragten Baufirmen haben ihren Sitz in Magdeburg und der Region. Thomas Fischbeck: „Wenn die Menschen hier ihre Arbeit haben, dann geht es auch der Stadt und ihrem Gemeinwesen gut.“

Zum MWG-Dreiklang gehört neben Neubau und Bestandsmodernisierung die soziale Verantwortung: Stiftung, Nachbarschaftsverein und umfangreiche Mitgliederbetreuung stehen für starkes soziales Engagement. Darüber hinaus unterstützt die MWG viele Vereine, Künstler oder Sportler in Magdeburg.