Frische Kräuter in Reform

Am letzten Freitag war der Tag der Nachbarn. Eigentlich wollte der MWG-Nachbarschaftsverein lustige Kaffeerunden in der ganzen Stadt organisieren. Doch aufgrund der aktuellen Situation bekam nun das neu angelegte Hochbeet im Reformer Quittenweg neuen „Inhalt“. Auf Initiative der Hausgemeinschaft und mit Unterstützung der MWG-Stiftung ist im letzten Herbst gemeinsam mit Mietern ein Hochbeet gebaut worden. Nun wurde es mit frischen Kräutern bepflanzt. „Wir freuen uns schon auf die erste Ernte direkt vor unserer Haustür, denn was gibt es besseres, als frische Kräuter im Salat“, verrät Inge Fischer (zum Video).

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Livemusik unter dem Balkon

Schöne Abwechslung im Corona-Alltag: Zahlreiche Bewohner des Karrees Brunnenhof/Schrotebogen im Stadtteil Neustädter See erlebten am vergangenen Freitag ein ungewöhnliches Liveerlebnis im Innenhof. „Die Liederpiraten“ brachten mehr als eine Stunde lang bekannte Schlager, Shantys und Popsongs zu Gehör. Die Anwohner schauten von ihren Balkonen oder aus den Fenstern begeistert zu. Ein Junge hatte in aller Eile ein Transparent gemalt, das aus einem Wort bestand: „Super“. Ganze Familien hatten sich auf Balkonen versammelt und feierten den Liveauftritt im Hof.

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WhatsApp, Instagram und Co.

WhatsApp, Facebook und Instagram werden intensiv zur Kommunikation genutzt. Was dahintersteckt und wie sie bedient werden, erfahren Interessierte bei einem neuen Angebot der MWG-Stiftung.

Unsere Kommunikation hat sich in den vergangenen Jahren verändert und ist zunehmend digitaler geworden. Für viele sind soziale Medien wie WhatsApp, Facebook oder Instagram dabei zum Hauptkommunikationsmittel geworden. Selbstverständlich werden Bilder, Nachrichten oder kurze Videos ausgetauscht. Für Interessierte, die diese Medien bisher noch nicht nutzen und mehr darüber erfahren möchten, bietet die MWG-Stiftung im Sommer digitale Schnupperstunden an.

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Rührendes am Telefon

In diesen Tagen klingelt das Telefon bei vielen Menschen häufiger als sonst. In Zeiten von verordneter Distanz, geschlossenen Cafés und verschärften Ausgangsregeln sucht man sich notgedrungen andere Wege der Kommunikation. Die Kollegen unserer Mitgliederbetreuung wissen, wie schnell Einsamkeit in den eigenen vier Wänden aufs Gemüt schlagen kann. Erst recht, wenn man über 70 und Social Media etwas ist, von dem man sicherheitshalber die Hände lässt. Die Mitgliederbetreuung und unser Nachbarschaftsverein hatten die Idee, das gute alte Telefon mit neuem Leben zu füllen. Die MWG hat rund 3.000 Mitglieder, die älter als 70 Jahre sind. Viele von ihnen leben allein. Seit letzter Woche werden sie nach und nach angerufen, um einfach mal ein bisschen zu plaudern. Die Resonanz ist bemerkenswert.

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Grüner Stadtmarsch

Energieversorgung der Zukunft und voraussichtlich rund 300 Wohnungen entstehen: Das Projekt haben die städtische Wohnungsbaugesellschaft Magdeburg (WOBAU) und die MWG-Wohnungsgenossenschaft am Montag bei einem Pressetermin im Rathaus präsentiert. Gebaut werden soll das Viertel eingebettet in die Landschaft als „erste energieautarke Wohnsiedlung Deutschlands“, erklärten die Unternehmen. Vorgesehen ist ein Areal an der Schleusenstraße auf dem Werder zwischen Messeplatz und MDR-Funkhaus. Genutzt werden soll in einem Modellprojekt neben Solarenergie u. a. auch die Wasserkraft der Elbe. Für die Mieten wolle man ebenfalls neuartige „sozial ausgewogene Modelle“ entwickeln. Baustart könnte frühestens 2023 sein.

Ob die Pläne weiter vorangetrieben werden können, entscheidet voraussichtlich im Januar der Stadtrat. Dort gibt es Gegenwind u. a. durch einen Antrag der Gartenpartei sowie durch eine Bürgerinitiative gegen die Baupläne. Oberbürgermeister Lutz Trümper (SPD) warb bei dem Termin um Unterstützung für den „Grünen Stadtmarsch“. Dieser könne „Leuchtturmcharakter“ für Magdeburg haben, erklärte er. Mehr zu den Plänen auf Facebook Grüner Stadtmarsch und unter www.gruener-stadtmarsch.de.

Wenn das Leben keine Zeit mehr hat

„Der Wünschewagen – letzte Wünsche wagen“ erfüllt Menschen in ihrer letzten Lebensphase in Sachsen-Anhalt einen besonderen Herzenswunsch. Noch einmal das Meer riechen, die Elbphilharmonie Hamburg sehen, dem Lieblingskünstler live zuhören, dem Verein seiner Wahl zujubeln oder den Orten der Kindheit einen letzten Besuch abstatten – wenn sich das Leben dem Ende neigt, dann werden Wünsche wie diese oft unerfüllbar. Vielen fehlt die Kraft oder das Geld, den meisten aber einfach eine geeignete Transportmöglichkeit, um sich einen letzten Herzenswunsch zu erfüllen.

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