Rührendes am Telefon

In diesen Tagen klingelt das Telefon bei vielen Menschen häufiger als sonst. In Zeiten von verordneter Distanz, geschlossenen Cafés und verschärften Ausgangsregeln sucht man sich notgedrungen andere Wege der Kommunikation. Die Kollegen unserer Mitgliederbetreuung wissen, wie schnell Einsamkeit in den eigenen vier Wänden aufs Gemüt schlagen kann. Erst recht, wenn man über 70 und Social Media etwas ist, von dem man sicherheitshalber die Hände lässt. Die Mitgliederbetreuung und unser Nachbarschaftsverein hatten die Idee, das gute alte Telefon mit neuem Leben zu füllen. Die MWG hat rund 3.000 Mitglieder, die älter als 70 Jahre sind. Viele von ihnen leben allein. Seit letzter Woche werden sie nach und nach angerufen, um einfach mal ein bisschen zu plaudern. Die Resonanz ist bemerkenswert.

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MWG-Museumswohnung 2019

Jeden Sonntag geöffnet:
von 14 bis 16 Uhr (Eintritt frei)

Wohnzimmer-Konzert:
Donnerstag, 14.3.2019, 19 Uhr, Eddie Weimann „Wie früher, nur anders“
(Unkostenbeitrag 3 Euro, Anmeldungen unter Tel. 0391 – 56 98 444)

Sommerparty:
Sonntag, 21.7.2019, 13 bis 20 Uhr (Eintritt frei)
u. a. mit Monika Hauff und Klaus-Dieter Henkler

Adresse:
MWG-Museumswohnung, Hohepfortestraße 61 (Alte Neustadt)

Foto: Jens Wolf/dpa | Verwendung weltweit

Es ist wie eine Zeitreise in die Anfänge der MWG-Wohnungsgenossenschaft, die bis 1990 noch AWG „Friedrich Engels“ hieß. Seit dem 1.  April 2014 lebt in der Erdgeschosswohnung rechts in der Hohepfortestraße 61 die Geschichte dieser Genossenschaft und das Wohngefühl der 1950er Jahre wieder auf. Die MWG-Museumswohnung erinnert daran, wie die ersten Mitglieder wohnten, lebten, spielten, kochten und schliefen. Das damals unfassbare Glück, in einer zerbombten Innenstadt endlich eine eigene Wohnung zu bekommen, wird ebenso nachvollziehbar wie der Zeitgeist der 50er bis 80er Jahre.     Weiterlesen MWG-Museumswohnung 2019

Weihnachten wie früher

„Weihnachten wie früher“ heißt es am Sonntag, 16. Dezember, von 13 bis 18 Uhr in und vor der MWG-Museumswohnung in der Hohepfortestraße 61. Das kleine Adventsfest bietet eine Zeitreise in die Lichterwelt der DDR. Fünf Stunden lang darf noch einmal Adventsstimmung wie früher eingefangen werden. Dafür hat der MWG-Nachbarschaftsverein als Veranstalter nach dem Motto der meistverkauften DDR-Schallplatte („Weihnachten in Familie“) u. a. eine DDR-Modelleisenbahnanlage wieder flott gemacht. Auf der Standard-TT-Anlage für Neubauwohnungen rollen am 3. Adventssonntag noch einmal eine Dampflok mit Mitropa-Anhänger und ein Schienenwagen der „Deutschen Reichsbahn“; inklusive Mini-Trabi, Robur-LKW, Plastik-Tannen, Konsum-Laden und LPG-Kühen auf der Weide.     Weiterlesen Weihnachten wie früher

Biskuit-Rolle zum Schlemmen

Zweimal im Monat heißt es im MWG-Nachbarschaftstreff Mitte „Backen mit Monika“. Dass sich das Thema größter Beliebtheit erfreut, beweisen die bis zu 18 Frauen und Männer, die sich an neuen und bewährten Rezepten ausprobieren. Natürlich werden die Leckereien im Anschluss gleich probiert oder für die nächste Backrunde eingefroren.

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MWG-Nachbarschaftstreff Mitte feierlich eröffnet

Seit der feierlichen Eröffnung am Donnerstag, 15.02.2018, steht er allen Mitgliedern und Interessenten zur Verfügung: Der neue MWG-Nachbarschaftstreff Mitte im Breiten Weg 120a. Der Treff bietet gleichzeitig dem MWG-Nachbarschaftsverein und der MWG-Stiftung ein neues Zuhause. 

Zur Eröffnung waren neben dem Vorstand der MWG, des Vereins und der Stiftung auch zahlreiche Freiwillige des Vereins vor Ort. Im Laufe des Tages kamen zudem einige hundert Besucher in den neuen Treff. Bei Kaffee und Kuchen informierten sie sich über Angebote und Möglichkeiten am neuen Standort. Vom Bastelnachmittag über themenspezifische Vorträge bis hin zum gemeinsamen Kochen erwartet Interessierte ab März ein abwechslungsreiches Programm.     Weiterlesen MWG-Nachbarschaftstreff Mitte feierlich eröffnet

Rentenbesteuerung nicht vergessen

Am 22. Februar 2017 folgten 40 interessierte Mitglieder der Einladung des MWG-Nachbarschaftsvereins zum Thema Einkommenssteuererklärung für Senioren.

Heike Cyrus vom Lohnsteuerhilfeverein für Arbeitnehmer e.V. hat in einem kurzweiligen Vortrag alles Wichtige zur Sprache gebracht. Das Interesse war sichtlich groß. Wer im letzten Jahr die Einkommensgrenze von 8.652 € (17.304 € für Verheiratete) überschritten hat, muss eine Einkommenssteuererklärung abgeben und ist gut beraten, es auch zu tun. Bis zu sieben Jahre kann rückwirkend zur Abgabe verpflichtet werden und das sogar mit 6 % Zinsen. Neben den Einkünften können auch Werbungskosten, Sonderausgaben u. v. m. geltend gemacht werden. Dazu gehören auch Spenden für steuerbegünstigte Organisationen wie eben dem MWG-Nachbarschaftsverein.

Wichtiger Tipp von Heike Cyrus: „Wer seine Steuererklärung abgegeben hat, sollte zeitnah nach Erhalt den Bescheid prüfen, ob alles berücksichtigt wurde.“