Grüner Stadtmarsch

Energieversorgung der Zukunft und voraussichtlich rund 300 Wohnungen entstehen: Das Projekt haben die städtische Wohnungsbaugesellschaft Magdeburg (WOBAU) und die MWG-Wohnungsgenossenschaft am Montag bei einem Pressetermin im Rathaus präsentiert. Gebaut werden soll das Viertel eingebettet in die Landschaft als „erste energieautarke Wohnsiedlung Deutschlands“, erklärten die Unternehmen. Vorgesehen ist ein Areal an der Schleusenstraße auf dem Werder zwischen Messeplatz und MDR-Funkhaus. Genutzt werden soll in einem Modellprojekt neben Solarenergie u. a. auch die Wasserkraft der Elbe. Für die Mieten wolle man ebenfalls neuartige „sozial ausgewogene Modelle“ entwickeln. Baustart könnte frühestens 2023 sein.

Ob die Pläne weiter vorangetrieben werden können, entscheidet voraussichtlich im Januar der Stadtrat. Dort gibt es Gegenwind u. a. durch einen Antrag der Gartenpartei sowie durch eine Bürgerinitiative gegen die Baupläne. Oberbürgermeister Lutz Trümper (SPD) warb bei dem Termin um Unterstützung für den „Grünen Stadtmarsch“. Dieser könne „Leuchtturmcharakter“ für Magdeburg haben, erklärte er. Mehr zu den Plänen auf Facebook Grüner Stadtmarsch und unter www.gruener-stadtmarsch.de.

Der Domschatz vom Domviertel

Nach dem „Domkönig“ hat im neuen Domviertel am Mittwoch (30. November) nun auch das „Café Domschatz“ eröffnet. Inhaber Sebastian Pape ist stolz darauf, dass er sein Café ganz allein mit der Familie auf die Beine bekommen hat: „Es ist wichtig, dass in Magdeburg nicht nur die großen Ketten dominieren, sondern auch kleine Familienunternehmen.“ Auf 300 Quadratmetern bietet der gelernte Koch, der erfolgreich einen Lieferservice für Lebensmittel und ein Cateringunternehmen betreibt, ab sofort ausschließlich selbst gebackenen Kuchen an. Clou des Lokals ist der unter schwerem Panzerglas gesicherte und effektvoll beleuchtete „Magdeburger Domschatz“. Um ihn ranken sich bereits wilde Gerüchte, ob er wohl tatsächlich Jahrzehnte versteckt war und nun im Zuge der Bauarbeiten entdeckt worden ist.

Vorstandssprecher Thomas Fischbeck und Minister Thomas Webel vor dem Domschatz
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Halloween… huaaah!

Am 31. Oktober ist es wieder soweit – Zeit zum Gruseln, Verkleiden, Erschrecken, Naschen. Zeit der Dunkelheit. Und: Zeit der Kürbisse.

Halloween ist die Nacht vom 31. Oktober auf den 1. November. Das Fest geht auf die alten Kelten zurück. Als im 19. Jahrhundert viele Iren, Nachfahren der alten Kelten, in die USA ausgewandert sind, haben sie ihre Traditionen mitgenommen. Auch wenn sich das Brauchtum über die Jahrhunderte verändert hat, ist es bis heute in den USA und Kanada weit verbreitet und erfreut sich allergrößter Beliebtheit.

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Herbstbastelei

Unser Tipp für trübe Tage: Schöne Kerzengläser im Herbstlook für den Esstisch. Dafür braucht man lediglich ausgewaschene Gläser, eine Hand voll trockenes Laub, durchsichtigen Bastelkleber, Pinsel, Naturbast und ein Teelicht. Wichtig ist, dass der Kleber später durchsichtig wird.

Und so geht‘s: Zuerst das Glas mit dem Kleber einpinseln. Dann das Blatt darauf fixieren und auch noch einmal über das Blatt pinseln. Achtung: Blätter mit zu viel Saft haften nicht gut. Sollte es also im ersten Anlauf nicht funktionieren, sollten die Blätter einfach einen Tag zum Trocknen liegenbleiben. Nun wird ein Blatt nach dem anderen fixiert. Es sieht aber besser aus, wenn hier und da noch etwas vom Glas durchscheint. Mit der Bastschnur gibt man dem Glas nicht nur den letzten Schliff, sondern sorgt damit auch für den finalen Halt. Die Blätter trocknen an dem Glas nun restlos aus, da sie durch den Bast in Form bleiben. Wer mag, kann auch ein kleines Pappschild mit Gruß befestigen. So, fertig ist das Herbstwindlicht als tolle Deko oder schönes Geschenk.

Titelfoto: Pixabay S. Hermann & F. Richter, kleines Foto: cityPRESS                                

Kürbis-Maronen-Risotto

Weil der Kürbisflammkuchen aus dem „Schrebergarten-Kochbuch“ von Christiane Leesker und Vanessa Jansen so lecker ist, gibt’s hier gleich noch passend zur Jahreszeit ein weiteres Rezept obendrauf:

  • 250 g Hokkaidokürbis
  • ½ Gemüsezwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 EL Olivenöl
  • 250 g Risottoreis
  • 100 ml Weißwein
  • 700 ml heiße Gemüsebrühe oder Geflügelfond
  • 50 g Parmesan
  • 3 Stängel Salbei
  • 20 g Amarettini
  • 150 g geschälte Maronen (Vakuumpack)
  • 100 g Butter
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