Wandbild in der City

Der Muralist und Painter Christian Kera Hinz, Jahrgang 1985, nähert sich mit amorph-abstrakten Formen dem Bild und den Farben unserer Stadt. In bester Lage. Unübersehbar, über sieben Etagen. So will das neue MWG-Forum Neugier wecken und zum Entdecken einladen.

Die Aufgabe hat es in sich: Der Berliner Künstler Christian Kera Hinz (Foto) hatte den Auftrag, ein Wandbild über sieben Etagen zu erschaffen, das ins Auge fällt, auf künstlerische Weise Stadtgeschichte, genossenschaftliches Wohnen und Natur verbindet und sich unaufdringlich der Umgebung anpasst. Dass es überhaupt im Herzen der Stadt zu einem solchen Kunst-Projekt kommt, ist der ungewöhnlichen Konstellation des Projektes MWG-Forum geschuldet. Denn während der neue Firmensitz auf der Ost-, West- und Nordseite mit mutig-moderner Architektur beeindruckt, überragt er auf der Südseite das Marietta-Quartier um sieben Etagen. Und diese riesige Fläche muss aus Gründen des vorgegebenen Nachbarschaftsschutzes fensterlos bleiben. Sichtbeton in 1a-Lage – das ist ganz sicher nicht im Sinne der MWG. Deshalb die Suche nach einer künstlerischen Lösung, die den Passanten Gefühle zwischen Begeisterung, Neugier und Nachdenken mit auf den Weg zwischen Uni-Platz und Allee-Center gibt.

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Perfekter Tausch: Groß gegen Klein

Der Bedarf an großen Wohnungen in Magdeburg ist groß. Das belegt auch eine MWG-Statistik. Demnach gehen aktuell 19 Prozent der Wohnungskündigungen bei der MWG darauf zurück, dass die Mieter nicht bei uns, sondern bei anderen Vermietern die gesuchte größere Wohnung finden. Das Umzugsmodell „Miteinander – Füreinander“ soll das ändern. Es richtet sich an jene, die sich vorstellen können, aus ihrer großen Wohnung in eine kleinere umzuziehen. Wer dies möchte, dem garantiert die MWG die Mitnahme des bisherigen Quadratmeter-Mietpreises. Darüber hinaus organisiert die MWG den Umzug und gewährt einen Kostenzuschuss.

Sie sind daran interessiert? Bitte wenden Sie sich an unsere Mitarbeiter vom Sozialmanagement Franziska Schwarze und Dan Klinger. Sie erreichen sie per Telefon 0391 – 56 98 250 oder per E-Mail MWG-Sozialmanagement@MWG-Wohnen.de

Foto: Pixabay

Und am Tag ins Museum

Als am 1. Dezember 1849 57 Delitzscher Schuhmacher die weltweit erste erfolgreiche und moderne gewerbliche Genossenschaft gründeten, war dies die Geburtsstunde der modernen Genossenschaften. Initiator war Hermann Schulze, der sich später aus Liebe zu seiner Heimatstadt den Namenszusatz Delitzsch zulegte. Die von Schulze geprägte Genossenschaftsidee ist ein Zusammenschluss von natürlichen bzw. juristischen Personen, deren Zweck die Förderung eines gemeinschaftlichen, kooperativ organisierten Geschäftsbetriebes beinhaltet. In Deutschland sind Genossenschaften heute als  Kreditgenossenschaften, Raiffeisen-, Warenbezugs- und Dienstleistungsgenossenschaften, Wohnungsgenossenschaften oder Produktiv- und Produktionsgenossenschaften weit verbreitet.

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Preissprünge ausgeschlossen

Mit dem Ukraine-Krieg gingen die Energiepreise durch die Decke. Für die rund 1.200 Wohnungen in Reform konnte jetzt ein neuer Festpreisvertrag mit dem Versorger GETEC ausgehandelt werden. Vorstand Dr. Andreas Hartung erläutert im Interview die Hintergründe.

Auf der letzten Vertreterversammlung hatten Mitglieder vergleichsweise hohe Energiepreise im Süden beklagt. Der Vorstand versprach, sich darum zu kümmern. Wie ist der Stand? Dr. Andreas Hartung: Wir konnten nach sehr intensiven Verhandlungen mit unserem Versorgungspartner GETEC in Reform einen Festpreis für 2024 verhandeln, der sich an der früheren Gaspreisbremse von 12 Cent/kWh orientiert. Damit sind wir die ersten, denen ein solcher Vertrag für den Süden der Stadt mit der GETEC gelungen ist. Bisher galt in den Verträgen stets eine sogenannte Preisgleitklausel. Das bedeutet: Bei sinkenden Marktbeschaffungspreisen gingen die Kosten für die Mieter nach unten. Umgekehrt bei steigenden Preisen. Angesichts der zuletzt extremen Kurve nach oben war das ein großes Problem.

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Einsamkeit ist das Schlimmste

„Das Schlimmste ist die Einsamkeit“, sagt Christin-Maria Schumacher, die seit 13 Jahren Witwe ist. Umso glücklicher ist sie, dass sie im Luisencarré Gesellschaft gefunden hat. Zweimal pro Woche trifft sich „ihre Runde“ in der Tagespflege der Pfeifferschen Stiftungen.

So wie der 78-Jährigen geht es allen Besuchern der vor kurzem eröffneten Einrichtung im Luisencarré. „Hier einen schönen Tag in Gemeinschaft zu verleben ist der Grund, weshalb ich mich jeden Tag darauf freue,“ gesteht Günter Zembrod (92). Er kommt dienstags und freitags in die „Tagespflege in der Luise“ – immer zu Fuß aus dem benachbarten „Betreuten Wohnen“ am Krökentor: „Mit meinem Rollator brauche ich zehn Minuten. Ein herrlicher Spaziergang an der frischen Luft.“ Wer wie er nicht mehr so gut zu Fuß ist oder weiter weg wohnt, der wird ganz bequem morgens mit dem Fahrdienst abgeholt und nachmittags wieder nach Hause gebracht.

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