Zum Wegwerfen zu schade

Lebensmittel nicht wegzuwerfen, sondern noch zu verzehren, ist das Ziel der „Allesretter“. Rund 15 Magdeburger holen täglich Ware aus Supermärkten ab, um sie anschließend überall in der Stadt an jedermann gratis auszugeben. Die Idee wächst über sich hinaus.

Sybille Matthes ist die treibende Kraft bei den „Allesrettern“. Ihr außergewöhnliches Engagement nahm mit einer Verärgerung ihren Anfang: „Mich hat es schon Anfang der 90er wahnsinnig geärgert, wie viele brauch- und genießbare Dinge wir wegschmeißen.“ Die heute 63-Jährige ist da von einem anderen Schlag: „Ich mache das, was ich kann, selbst, auch Haarwaschmittel, Creme, Waschmittel. Ich backe Brot selbst, baue Kräuter an und kaufe nur ein, was ich wirklich verbrauche.“

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Grundstein gelegt

Die Toepel Bauunternehmung GmbH und die MWG-Wohnungsgenossenschaft eG haben den Grundstein für Magdeburgs nächsten Hochhaus-Neubau gelegt. Das ca. 48 Meter hohe Gebäude entsteht an der Ecke Breiter Weg/Ecke Julius-Bremer-Straße. Mit 12 Etagen plus einem Staffelgeschoss ist es das neueste Hochhaus, das wir binnen weniger Jahre errichten bzw. errichten lassen. Es ist zugleich das fünfte Hochhaus am Breiten Weg. Das architektonisch markante Eckgebäude zwischen Mariettabar-Block und Altmarkt-Arkaden wird das Bild der Innenstadt sichtbar verändern und prägen. Deshalb hatte sich der Gestaltungsbeirat der Landeshauptstadt Magdeburg sehr lange und intensiv mit dem Projekt beschäftigt und letztlich einen breit akzeptierten Gestaltungsentwurf “durchgewunken“. Insgesamt bringt das Objekt einen Zuwachs von ca. 5.000 Quadratmetern Nutzfläche in die Innenstadt. Acht der zwölf Etagen nutzt die MWG selbst. MWG-Stiftung und MWG-Nachbarschaftsverein ziehen vom Breiten-Weg-Nordabschnitt ebenfalls in dieses neue MWG-Forum. Für mehrere Etagen gibt es Interessenten, Verträge sind noch nicht geschlossen. In der dreizehnten Etage entsteht ein Veranstaltungsraum mit Dachterrasse für maximal 100 Personen. Hier sollen Veranstaltungen in erster Linie für und mit MWG-Mitgliedern stattfinden.

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100 Tage Oberbürgermeisterin

Die ersten 100 Tage im Amt sind für Magdeburgs neue Oberbürgermeisterin vorbei. Simone Borris über erste Erfahrungen, den Stadtumbau in Zeiten der Krise und die Rolle der MWG bei der Stadtentwicklung:

Seit Ihrem Dienstantritt im Juli haben Sie mit Krisen zu tun. Welche sozialen und wirtschaftlichen Zerwürfnisse sehen Sie angesichts anhaltender Migration, galoppierender Energiepreise und Inflation?Simone Borris: Durch das gute Energiemanagement mit den Städtischen Werken sehe ich uns gut aufgestellt. Da zehntausende Mietwohnungen über preiswerte Fernwäre aus dem Müllheizkraftwerk versorgt werden, ist die Lage weniger prekär als andernorts. Gleichwohl sind die Energiepreise für viele Menschen ein Problem. Als Stadt selbst haben wir kurzfristige Maßnahmen ergriffen, um Energie zu sparen. So ist die Schließzeit über die Feiertage bis zum 9. Januar verlängert worden, wir ermöglichen mehr Homeoffice und senken punktuell die Temperaturen. Einrichtungen wie Stadtbibliothek, Schwimm- und Turnhallen sollen generell nicht geschlossen werden. Eventuell müssen wir aber die Öffnungszeiten reduzieren. Die Schwimm- und Turnhallen bleiben an den Feiertagen aber geöffnet. Nach den schweren Corona-Jahren will ich nicht schon wieder Einschränkungen erleben.

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Leckeres zum Wochenende

Passend zum Wochenende präsentiert Andrea Laesecke, Mitarbeiterin im MWG-Finanzmanagement, ihren Lieblingskuchen: Rhabarber-Streusel-Kuchen.

Zutaten:

  • 75 g Macadamianüsse (geröstet und gesalzen)
  • 300 g Mehl
  • 270 g Butter
  • 275 g Zucker
  • ½ Bio-Zitrone
  • 300 g Rhabarber (oder anderes Obst der Saison)
  • 1 Prise Salz
  • 4 Eier (Größe M)
  • 150 g griechischer Joghurt
  • 1/2 Päckchen Backpulver
  • 300 Tiefkühlfrüchte (z. B. Heidelbeeren)
  • 50 g weiße Schokolade
  • Fett und Mehl für die Form
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Hier zieht die Zukunft ein

Wer schnelles Internet wünscht, kommt an Glasfaser nicht vorbei. Ein Glasfaserkabel besteht in der Regel aus mehreren Lichtwellenleitern (LWL) und unterscheidet sich damit grundlegend von Kupferleitungen. Das Glasfasersignal besteht aus Licht. Während der Übermittlung tritt ein marginaler Signalverlust auf, wodurch eine Übertragung von Daten mit schnelleren Geschwindigkeiten, extrem hohen Bandbreiten und über größere Distanzen hinweg möglich ist. Glasfaserkabel übertragen als sogenannte Lichtwellenleiter die Daten unserer Internet-Kommunikation nahezu mit Lichtgeschwindigkeit, der höchsten erreichbaren Geschwindigkeit (300.000 km pro Sekunde!).

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