Hilfe, der E-Bike-Akku brennt!

Es kommt selten vor, dass sich der Akku eines E-Bikes entzündet und ein Feuer auslöst, möglich ist es jedoch. Kann man sich gegen den Schaden versichern? Die ÖSA-Versicherungsexperten Andreas Reichel und Philipp Nehring geben Auskunft.

E-Bikes liegen im Trend, noch nie fuhren so viele auf Deutschlands Straßen. Das Radeln mit Unterstützung macht Spaß und die Akkus werden immer leistungsstärker. Doch sie bergen auch Gefahren, über die wir mit den ÖSA-Versicherungsexperten Andreas Reichel und Philipp Nehring gesprochen haben. Warum können E-Bike-Akkus explodieren? Andreas Reichel: Übermäßige Hitze oder eine Stoßbelastung können bei den Lithium-Akkus zu chemischen Reaktionen und somit zu einem Brand führen. Auch das Laden mit nicht zugelassenem Zubehör oder von uralten bereits tiefentleerten Akkus birgt stets ein Risiko. Außerdem könnte es sein, dass ein Hersteller die Sicherheitsanforderungen nicht befolgt hat, zum Beispiel bei günstigen Nachbauten von Original-Akkus.

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Rettet die Museumswohnung!

Seit zehn Jahren bewahrt unser „Wohnmuseum“ in Alte Neustadt das Wohngefühl von früher und die Geschichte der Genossenschaft. Um es auch künftig zugänglich zu machen, braucht es Menschen, die es sonntags für zwei Stunden öffnen.

Die Zukunft der MWG-Museumswohnung in der Hohepfortestraße 61 steht auf der Kippe. Grund: Die Zahl der Mitglieder, die sich um die Betreuung der Wohnung kümmern, schrumpft. Aus gesundheitlichen Gründen kann der eine oder andere nicht mehr helfen. Deshalb sucht der MWG-Nachbarschaftsverein nach Freiwilligen, die während der sonntäglichen Öffnungszeiten den Besuchern zur Seite stehen. Kevin Lüdemann, Geschäftsführer des Nachbarschaftsvereins, erklärt: „Wer Lust hat, hin und wieder an einem Sonntag von 14 bis 16 Uhr die Wohnung zu betreuen, ist herzlich willkommen. Niemand soll überfordert werden, deshalb werden die ,Dienste‘ nach Rücksprache verteilt. So kommt jeder vielleicht zwei- bis viermal im Jahr an die Reihe.“

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Trickdiebe im Gedränge

Einkaufsgedränge ist für alle Trickdiebe ein Eldorado. Sie zocken Geldbörsen aus Gesäßtaschen, ziehen Briefbörsen aus Anzugjacken und öffnen Handtaschen, um an Bargeld zu kommen. Wie man sich davor schützt, weiß Lothar Schirmer, Kriminalrat a. D.

Die Freude auf das bevorstehende Familienfest war bei Frau Berger mit einem Schlag verschwunden. Als sie in einer Boutique einen Pullover bezahlen wollte, griff ihre Hand ins Leere. Und das im wahrsten Sinne des Wortes, denn an der Seitenwand ihrer Umhängetasche befand sich ein 15 Zentimeter langer Schlitz. Durch diesen ungewöhnlichen Ausgang müssen ihr Portemonnaie, nebst 300 Euro Bargeld, die Tasche verlassen haben.

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„Magdeburger Mäuse“ verschenken

Der Magdeburger Dom, die Magdeburger Halbkugeln, der Magdeburger Reiter – Magdeburg hat viele Wahrzeichen und nun auch seine eigene Währung: Die „Magdeburger Mäuse“. Diese sind schon bei etlichen Geschäften und Gastronomen einlösbar. Auch größere Häuser – wie das City Carré und GALERIA Karstadt Kaufhof – machen mit.

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Und am Tag ins Museum

Als am 1. Dezember 1849 57 Delitzscher Schuhmacher die weltweit erste erfolgreiche und moderne gewerbliche Genossenschaft gründeten, war dies die Geburtsstunde der modernen Genossenschaften. Initiator war Hermann Schulze, der sich später aus Liebe zu seiner Heimatstadt den Namenszusatz Delitzsch zulegte. Die von Schulze geprägte Genossenschaftsidee ist ein Zusammenschluss von natürlichen bzw. juristischen Personen, deren Zweck die Förderung eines gemeinschaftlichen, kooperativ organisierten Geschäftsbetriebes beinhaltet. In Deutschland sind Genossenschaften heute als  Kreditgenossenschaften, Raiffeisen-, Warenbezugs- und Dienstleistungsgenossenschaften, Wohnungsgenossenschaften oder Produktiv- und Produktionsgenossenschaften weit verbreitet.

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Einsamkeit ist das Schlimmste

„Das Schlimmste ist die Einsamkeit“, sagt Christin-Maria Schumacher, die seit 13 Jahren Witwe ist. Umso glücklicher ist sie, dass sie im Luisencarré Gesellschaft gefunden hat. Zweimal pro Woche trifft sich „ihre Runde“ in der Tagespflege der Pfeifferschen Stiftungen.

So wie der 78-Jährigen geht es allen Besuchern der vor kurzem eröffneten Einrichtung im Luisencarré. „Hier einen schönen Tag in Gemeinschaft zu verleben ist der Grund, weshalb ich mich jeden Tag darauf freue,“ gesteht Günter Zembrod (92). Er kommt dienstags und freitags in die „Tagespflege in der Luise“ – immer zu Fuß aus dem benachbarten „Betreuten Wohnen“ am Krökentor: „Mit meinem Rollator brauche ich zehn Minuten. Ein herrlicher Spaziergang an der frischen Luft.“ Wer wie er nicht mehr so gut zu Fuß ist oder weiter weg wohnt, der wird ganz bequem morgens mit dem Fahrdienst abgeholt und nachmittags wieder nach Hause gebracht.

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