Rentenbesteuerung nicht vergessen

Am 22. Februar 2017 folgten 40 interessierte Mitglieder der Einladung des MWG-Nachbarschaftsvereins zum Thema Einkommenssteuererklärung für Senioren.

Heike Cyrus vom Lohnsteuerhilfeverein für Arbeitnehmer e.V. hat in einem kurzweiligen Vortrag alles Wichtige zur Sprache gebracht. Das Interesse war sichtlich groß. Wer im letzten Jahr die Einkommensgrenze von 8.652 € (17.304 € für Verheiratete) überschritten hat, muss eine Einkommenssteuererklärung abgeben und ist gut beraten, es auch zu tun. Bis zu sieben Jahre kann rückwirkend zur Abgabe verpflichtet werden und das sogar mit 6 % Zinsen. Neben den Einkünften können auch Werbungskosten, Sonderausgaben u. v. m. geltend gemacht werden. Dazu gehören auch Spenden für steuerbegünstigte Organisationen wie eben dem MWG-Nachbarschaftsverein.

Wichtiger Tipp von Heike Cyrus: „Wer seine Steuererklärung abgegeben hat, sollte zeitnah nach Erhalt den Bescheid prüfen, ob alles berücksichtigt wurde.“

 

 

Zeitreise am 4. Advent

Erstmals findet ein DDR-Adventstreff in und vor der DDR-Museumswohnung in der Hohepfortestraße 61 statt. Das kleine Fest bietet in spärlicher, aber anheimelnder Original-Kulisse eine unvergessliche Zeitreise in den Lichterglanz der DDR. Vier Stunden lang darf noch einmal wie früher gefeiert werden. Dafür hat der MWG-Nachbarschaftsverein nach dem Motto der meistverkauften DDR-Schallplatte („Weihnachten in Familie“) u. a. eine DDR-Modelleisenbahnanlage wieder flott gemacht. Auf der Standard-TT-Anlage für Neubauwohnungen rollen am 4. Advents-Sonntag (18. Dezember, 14 bis 18 Uhr) noch einmal eine Dampflok mit Mitropa-Wagen und ein Schienenwagen der „Deutschen Reichsbahn“; inklusive Mini-Trabi, Robur-Lkw, Plastik-Tannen, Konsum-Laden und LPG-Kühen auf der Weide. Höhepunkte sind darüber hinaus ein Weihnachtskonzert des Chores des MWG-Nachbarschaftsvereins sowie die Aufführung von DDR-Trickfilmklassikern auf der 35-mm-Wanderkinoanlage von Herbert Hambach (u. a. „Die Weihnachtsgans Auguste“, „Hase und Wolf auf der Weihnachtsfeier“ oder „Hirsch Heinrich“).

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Neue Technik einfach erklärt

Der Mensch lernt nie aus. Kein Wunder, wird doch unser Leben mit immer neuen technischen Geräten anspruchsvoller. Doch mancher kann nicht Schritt halten mit der rasanten Entwicklung. Die MWG möchte ihren Mietern und Vereinsmitgliedern helfen, in einfachen Smartphone- und Computerkursen die Grundlagen zur Bedienung der Geräte zu lernen und zu verstehen. Gemeinsam mit MDCC bietet die Genossenschaft an je fünf Montagen (14 bis 17 Uhr) Kurse im Medientreff zone! am Uniplatz an (Termine s. u.).     Weiterlesen Neue Technik einfach erklärt

Diese Aktion geht ans Herz

Mitglieder des MWG-Nachbarschaftsvereins nähen Herzkissen für Brustkrebspatientinnen!

Es ist schon eine lange Tradition, aber immer wieder etwas ganz Besonderes, wenn Eva Becker, Helga Kahmann, Elisabeth Kruse und Bianka Tempel (auf dem Foto von li. nach re. mit Schwester Renate) die selbstgenähten Herzkissen übergeben. Eva Becker ist die Verantwortliche für den MWG-Nachbarschaftstreff Stadtfeld und näht regelmäßig mit anderen Mitgliedern Herzkissen für Brustkrebspatientinnen der Landesfrauenklinik und des Klinikums Olvenstedt. „Wir machen das jetzt schon seit einigen Jahren und freuen uns, wenn wir anderen helfen können.“, beschreibt Eva Becker ihre Motivation für dieses Engagement. „Wir sind dankbar für die Unterstützung und die Patientinnen freuen sich immer sehr darüber. Die 25 Kissen reichen bis zum Ende des Jahres“, freut sich Schwester Renate von der Landesfrauenklinik in Magdeburg. Eva Becker ergänzt mit einem Wunsch: „Wir benötigen immer wieder Spenden, um die Stoffe und das Füllmaterial kaufen zu können, denn für die Patientinnen müssen bestimmte Kriterien erfüllt sein.“ Das Spendenkonto und weitere Informationen zum Verein gibt es unter www.mwg-nachbarn.de.

 

 

MWG-Familienfest 2016

Historiker in der DDR-Wohnung

Der französische Wissenschaftler Prof. Dr. Nicolas Offenstadt recherchiert, welche Spuren die DDR im heutigen Deutschland hinterlassen hat. Dafür besuchte er unlängst auch die Museumswohnung der MWG. „Ich bin ein Freilufthistoriker“, sagt Prof. Dr. Offenstadt in perfektem Deutsch und lächelt: „Ich suche die Spuren der Geschichte vor Ort und nicht in verstaubten Archiven.“ Selbst ist der Professor allerdings ein Vielschreiber. Er veröffentlicht regelmäßig Artikel im Feuilleton der Tageszeitung „Le Monde“ und hat mehrere Bücher zu seinen Forschungen geschrieben.

Bis Juli 2016 war Nicolas Offenstadt Gastprofessor an der Viadrina Frankfurt/Oder und lehrte dort Europäische Kulturgeschichte. Er ist Dozent für mittelalterliche Geschichte und Mediävistik an der Universität Paris 1 (Panthéon-Sorbonne). Auf den Forschungsfeldern der Kriegs- und Friedenspraktiken des späten Mittelalters wie auch des Ersten Weltkrieges ist er international als Spezialist ausgewiesen.  Er setzt sich insbesondere mit den Formen des kollektiven Gedenkens an den Krieg 1914-18 in Frankreich auseinander und nimmt als Gründungsmitglied des „Comité de Vigilance face aux Usages Publics de l‘Histoire“ (Komitee zur Überwachung des öffentlichen Umgangs mit der Geschichte) immer wieder zur öffentlichen Instrumentalisierung der Geschichte Stellung.     Weiterlesen Historiker in der DDR-Wohnung